Es sind nunmehr 150 Jahre nach der Erfindung des Staubsaugers im Jahr 1860 vergangen. Und was hat sich bis heute eigentlich geändert? Gut, damals waren die ersten Staubsauger noch auf Pferdewagen montiert und gereinigt wurde mittels eines langen Schlauches von der Straße aus. Doch das grundsätzliche Prinzip der Vacuum-Reinigung von verschmutzten Böden ist das gleiche wie damals: Ein Gebläse im Inneren des Gerätes erzeugt mittels eines Motors einen Unterdruck. Der vom Gebläse erzeugte Luftstrom saugt den Schmutz über ein Saugrohr in das Geräteinnere, wo er entweder in einen Beutel oder Schmutzauffangfach landet. Und neben Hand-, Stab-, Rüssel- und Bodenstaubsaugern, gibt es mittlerweile auch fast schon intelligente Staubsaugerroboter. Diese meist diskusförmigen Automaten bewegen sich autonom durch ihr verschmutztes Revier, tasten und vermessen ihre Umgebung mittels Sensoren ab und kehren nach getaner Arbeit selbsttätig in ihre Ladestation zurück um sich für ihren nächsten Arbeitstag mit frischem Strom zu versorgen. Damit nicht genug, denn neuere Geräte sind sogar so intelligent, dass sie auf gesprochene Kommandos reagieren und darauf mit piepsiger Stimme antworten. Und wer möchte, kann aus der Wollmausperspektive diesen Robotern regelrecht beim Saugen über die Schulter schauen und notfalls, wenn die lang gesuchte Socke plötzlich unter dem Bett auftaucht, direkt am iPhone den Notstopp einläuten. Und was kommt als Nächstes? Vielleicht vom Kühlschrankkonzern Samsung ein neues Galaxy S mit integriertem Kopfschuppensauger auf Android-Basis im Tabletformat? Oder vom Klassenprimus Dyson einen Sauger, der so schick und schlau ist, dass er sich einfach aus dem Staub macht, wenn der Besitzer ihn gerade braucht, nur weil er sich dreckig machen möchte? Bleiben wir also gespannt, denn eines ist sicher: der Staub, Schmutz und die übermacht Wollmäuse in unseren Wohnungen!
Author Archives: Macadelic
3D Drucker für Daheim

Wäre es nicht toll, so eine Art Star-Trek-Replikator daheim stehen zu haben? So mal eben ein paar frische Teller, Besteck und Tassen oder gar ein Taschenmesser auszudrucken? Kein Problem, Jung-Industriedesigner Stefan Reichert hat genau diese Pläne bereits in seiner Schublade liegen. Er entwickelte nämlich im Rahmen seiner Bachelorarbeit zum Industriedesigner diesen 3D-Drucker mit dem schicken Namen “Xeos 3D”. Und so innovativ wie der Name des Gerätes klingt, ist auch das Design des Gerätes gehalten. Schlicht, elegant und fast schon so unauffällig wie eine schicke Designer Küchenmaschine. Dabei sind 3D-Drucker nichts Neues, schon jetzt gibt es einige Hersteller, die funktionstüchtige Geräte im Sortiment haben. Doch derzeit werden solche Maschinen lediglich für die Anfertigung dreidimensionaler Werkstücke oder zur Fertigung kleinerer Prototypen verwendet. Zudem unterscheiden sich derzeit noch die bereits erhältlichen Geräte in ihrer Funktionsweise. Denn während die einen 3D-Drucker praktisch einen Block Metall in die gewünschte Form lasern, bringen andere Drucker flüssiges Kunstharz zum Erstarren. Auch die Ausmaße der derzeit im Handel befindlichen Geräte sind alles andere als handlich. So können manche Geräte schon mal die Maße einer Schrankwand annehmen. Von daher gehen die Ideen und Entwürfe von Industriedesigner Stefan Reichert genau in die richtige Richtung. Und wer weiß, vielleicht sind 3D-Drucker und das Ausdruckens von Geschirr und Besteck eines Tages genauso selbstverständlich wie eine Spülmaschine oder Mikrowelle!
Reise durch die Canyons
Na, wer bekommt bei diesen Bildern nicht Lust auf Urlaub in den Grand Canyons? Und wer eh gerade in Las Vegas ist, sollte unbedingt einen kurzen aber intensiven Natur-Trip buchen, vielleicht sogar als Helikopterflug Grand Canyon. Eigentlich genau so, wie es die Macher dieses Films getan haben. Denn für diesen eindrucksvollen Film – inklusive nie gesehener Flüge über die Landschaft, einer Sonnenfinsternis und spektakulären Einblicken in die Naturgeschehnisse – wurden alleine 80.0000 Einzelaufnahmen über einen Zeitraum von sieben Wochen aufgenommen und zu diesem Zeit gerafften Gesamtkunstwerk zusammengefügt. Doch eigentlich sind sieben Wochen kein Verhältnis zudem, wie lange die Natur tatsächlich benötigt hat, diese einzigartige Landschaft zu von sich aus zu erschaffen – nämlich mehrere Millionen Jahre Erdgeschichte. Und so imposant, wie diese Bilder sind, ist auch die Größe des heutigen Grand-Canyon-Nationalparks in den USA. Der Park erstreckt sich von Nordosten der Staaten nach Westen in den Norden Arizonas und ist etwa 450 Kilometer lang und teilweise bis zu 1.800 Meter tief. Ein wichtiger Grund, warum die imposante Felslandschaft so aussieht, wie wir sie heute vorfinden, liegt natürlich am Colorado River. Dieser fräste sich nämlich buchstäblich und kontinuierlich durch den harten Fels und legt somit mehrere Millionen Jahre geologische Geschichte frei. Übrigens, dieses Video gibt auch in groß auf Vimeo zu sehen und zum Bookmarken.
Der Winter kann anrufen!

Der Winter steht bald wieder vor der Tür und somit die Frage, was zieh ich heute an. Neben dicken Pullis und Schuhen dürfen natürlich nicht die schicken Thermohosen und die oberflauschigen Handschuhe fehlen. Doch einen entscheidenden Nachteil haben diese herkömmlichen Handschuhe – damit lassen sich nämliche keine Smartphones und dergleichen bedienen. Nachteilig, wenn es richtig kalt ist und man unbedingt nach der nächsten Zugverbindung auf dem Smartphone suchen will oder einen wichtigen Anruf entgegen nehmen muss. Doch Abhilfe kommt jetzt von Winterfinger – mit Handschuhen fürs Smartphone. Erhältlich sind die Handschuhe wahlweise aus flauschig-weichem Stoff oder Leder und in verschiedenen Farben und Größen. Und dank eines leitfähigen Materialmix lassen sich damit alle Arten von Touchscreens bedienen – sogar auf störende Nähte wurde verzichtet, sodass man präzise und ohne ruckler über sein geliebtes Smartphone wischen kann. Übrigens nicht nur an den Fingerspitzen – der gesamte Handschuh ist Touchscreen-kompatibel, ganz so als wäre der Handschuh gar nicht da. Ach ja, wärmen tun die Winterfinger natürlich bestens und sehen zudem sogar richtig gut aus. Kostenpunkt: wärmende 24,95 Euro.
Aufgeblasenes Toupet

Für Menschen mit chronischem Haarausfall ist so ein Toupet sicher eine tolle Sache. Jedoch kann ein gut gemachter Fifi schon mehrere hundert Euro kosten. Preise, bei denen sich manche bereits die letzten Haare raufen. Etwas günstiger geht’s jedoch auch. Und zwar mit Inflatable Toupee – der Gummihaarpracht zum Aufblasen und auf dem Kopf schnallen. Einmal kräftig reingeblasen und schon steht das Toupet in seiner ganzen, glänzenden Pracht.
Kostenpunkt: ungekämmte 4 Dollar