‘Gadgets’

Apple hat sein kleinstes Modell eine richtige Frischzellenkur verabreicht. Die neuen MacBook Air Computer verfügen jetzt über Intels CORE i5 und CORE i7 Prozessoren und sind zudem ausgestattet mit der neuen Thunderbolt-Schnittstelle. Erhältlich ist das neue MacBook Air als 11″ und 13″ Variante mit integriertem Flash-Speicher, beleuchteter Tastatur, dem großen Trackpad, der internen FaceTime Kamera, WLAN, Bluetooth und zwei USB-Anschlüssen. Das größere 13-Zoll-Modell besitzt zudem noch einen SD-Karten-Slot. Sämtliche Apple-Rechner werden zudem seit heute mit OS X Lion ausgeliefert.
Apple

Was haben sich Designer auf Adobe gefreut, als diese mit der Digital Publishing Suite angekündigt hatten, inDesign-Dokumente in den App Store und aufs iPad bringen wollen. Doch die Vorfreude wurde schnell zur Ernüchterung. Denn was sich so schön anhörte, stellte sich im nachhinein als ziemlich teuer dar. So kostet der Spaß bei Adobe gut 355 € im Monat zuzüglich einer Servicegebühr von 4.000 €. Doch was wären Designer nicht ohne ihre Ideen! Ein kleines deutsches Designbüro kommt jetzt mit einem ziemlich einfachen und genialen Konzept daher. Kleine Unternehmer, Verleger oder alle, die gerne ihre Publikationen mit einer eigenen App im App Store sehen möchten, können das jetzt für wenig Geld tun. Die Einrichtung und Individualisierung einer App, inklusive Upload zum AppStore und allen Updates gibt es schon ab 380 €. Die Bereitstellung von PDF-Dateien – egal aus welchem Programm – kostet lediglich 45 € pro Publikation. Dabei können registrierte Kunden ihre Prospekte, Magazine, Zeitschriften, Flyer oder Bücher einfach auf die MagApp-Server laden. Die von den Lesern installierte Magazin-App erkennt automatisch, dass ein neues Magazin bereitsteht, und bietet die Publikation zum Download an. Wie das Ganze als App ausschaut, kann man sich direkt im App Store mal ansehen.
MAGapp

Wie bereits auf der diesjährigen WWDC angekündigt, bereiten sich derzeit die Apple-Server auf die Auslieferung der neuesten Betriebssystemversion namens OS X Lion vor. Doch statt auf DVD und im Handel kaufbar, wird der Löwe ausschließlich über den Apple-eigenen App Store erhältlich sein. Knapp 4 Gigabyte wird die Installation groß sein und etliche neue Features mit sich bringen. So zum Beispiel neue Multi-Touch-Gesten für Trackpad und Magic Mouse, einen Vollbildmodus für Programme, das wie in iOS funktionierende Launchpad zum schnellen finden von Programmen und AirDrop, für den schnellen Datenaustausch in kleinen Netzwerken. Doch zu den vielen kosmetischen Änderungen in Lion – das mittlerweile viel erwachsener wirkt – wurden auch große Teile des UNIX runderneuert. Laut Apple sollen mehr als 250 neue Funktionen mit OS X Lion am Start sein. Und wie soll es anders sein, auch unter OS X 7 wird sich kein Virus oder Wurm finden. Voraussichtlich am 14. Juli wird Lion für 23,99 Euro im App Store erhältlich sein.
Apple
Stuxnet ist der bisher gefährlichste Computerwurm für Windows Allerzeiten und zudem schrecken sämtlicher Regierungen. Ziel von Stuxnet ist nicht das Aufbauen eines schnöden PC-Botnetzwerkes oder das versenden von SPAM-Mails über infizierte Microsoft-Rechner. Dieser Wurm dringt tief in Systeme ein, die sich zum Beispiel in Atomkraftwerken, Steuerungssystemen, Industrieanlagen befinden, und kann deren Überwachung und Steuerung übernehmen. Dabei bedient sich der Wurm der etlichen und teilweise unbekannten Sicherheitslücken der Microsoft-Betriebssysteme. Aufgrund der Rootkit-Infizierung und seiner Komplexität arbeitet Stuxnet sogar weitestgehend im Dunkeln. Wie genau dieser Wurm funktioniert und welche Auswirkungen eine weitere Verbreitung haben kann, zeigt dieses Video von Patrick Clair.