Stuxnet. Anatomie eines Windows-Wurms.
Stuxnet ist der bisher gefährlichste Computerwurm für Windows Allerzeiten und zudem schrecken sämtlicher Regierungen. Ziel von Stuxnet ist nicht das Aufbauen eines schnöden PC-Botnetzwerkes oder das versenden von SPAM-Mails über infizierte Microsoft-Rechner. Dieser Wurm dringt tief in Systeme ein, die sich zum Beispiel in Atomkraftwerken, Steuerungssystemen, Industrieanlagen befinden, und kann deren Überwachung und Steuerung übernehmen. Dabei bedient sich der Wurm der etlichen und teilweise unbekannten Sicherheitslücken der Microsoft-Betriebssysteme. Aufgrund der Rootkit-Infizierung und seiner Komplexität arbeitet Stuxnet sogar weitestgehend im Dunkeln. Wie genau dieser Wurm funktioniert und welche Auswirkungen eine weitere Verbreitung haben kann, zeigt dieses Video von Patrick Clair.
Fahrradhelm mit Heiligenschein

Unfälle mit Fahrradfahrern gehören in Deutschland zur Tagesordnung. Auch weil manche es mit der Straßenverkehrsordnung nicht ganz so ernst nehmen, sollten gerade Vielfahrradfahrer wenigstens einen Helm tragen. Und damit das Ganze sogar noch etwas sicherer wird, gibt es jetzt mit dem “Angel Bicycle Helmet” den ersten Fahrradhelm mit Beleuchtung. Die Rundum-Leuchte besteht aus energiesparenden LEDs und lässt sich via USB-Stecker einfach wieder aufladen. Zudem lässt sich der Heiligenschein wahlweise von Dauerlicht auf Intervalllicht einstellen. Der Helm ist natürlich Wasserdicht und EU-Sicherheitsgeprüft. Kostenpunkt: verfahrene 80 Euro.
Tassen-, äh, Taschen-PC

Die Tage riesiger PC-Towers sind schon lang gezählt, nicht ohne Grund kaufen die Leute Tablet-PCs oder Notebooks wie wild. Dass es aber noch ein wenig kleiner geht, zeigen die Mini-Rechner mit integrierter Marvell-Sheeva-CPU. Ein neuer Kandidat aus dieser Reihe ist der Mimo-Plug. Im Gegensatz zu anderen Modellen verfügt dieser Linux-Rechner sogar über einen Monitorausgang für Touchscreens. Somit lässt sich dieser Mini-PC sogar über ein GUI konfigurieren. Neben dem äußerst robustem Debian-Linux und einer Ausstattung mit Ethernet, USB 2.0 und SD-Karten-Speicher, kann der Mimo-PC spielend leicht Full-HD-Video abspielen. Ansonsten sind die Steckdosen-PCs ziemlich genügsam mit ihrer 1,2 GHz CPU und 512 MB RAM. Kostenpunkt: verkleinerte 500 Dollar.
Windows 8. Wischen statt Klotzen!
Auf der diesjährigen D9-Konferenz gewährte uns Microsoft erstmals einen Blick in die Zukunft von Windows 8. Im Gegensatz zu den Vorgängern von Windows soll Windows 8 Multiplatformfähig sein, heißt, das neue Userinterface findet sich sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Endgeräten wieder. Auffälligste Neuigkeit vom neuen Microsoft-Betriebssystem ist der neue Startbildschirm im Windows Phone 7 Style. Genau wie beim Windows-Smartphone, navigiert der Benutzer durch eine Kachelanordnung von Live-Funktionen und Programmen. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob mit der Maus oder mittels Finger auf Touchscreen navigiert wird. Mit “Wisch” in die rechte Seite des Screens soll zum Beispiel eine Seitenleiste geöffnet werden. Über diese Seitenleiste kann der User verschiedene Aktionen ausführen. Ebenfalls integriert sind sämtliche Funktionen zum Touchscreenbetrieb – wie eine Bildschirmtastatur – und natürlich alle Windows-typischen Funktionen wie das Startmenü und Dock. Mit welchen Systemvoraussetzungen Windows 8 am Start sein wird und wie teuer es werden wird, steht derzeit noch nicht fest. Was jedoch feststeht, ist das Microsoft langsam mit alten Konventionen und Limitierungen aufräumen will und seine neuen Betriebssysteme langsam ins 21. Jahrhundert führt. Bleibt zu hoffen, dass die Käufer ebenfalls so Innvovationsfähig sind und Microsoft sich keine weiteren Dummheiten mehr erlaubt.
