iBookend

Für die einen ist das iPad ein großer iPod, für die anderen ein teueres sinnloses Gadget und für andere ein aufregendes Ding, dass erst durch seine Apps richtig spannend werden wird. Doch ähnlich wie Apple mit iTunes das Musikwesen erneuert hat, könnte das Gleiche mit iBooks, der Buchkauf-App von Apple, passieren. Denn damit lassen sich auf Knopfdruck alle Arten von Büchern auf das iPad laden. Egal ob Belletristik, Kinderbuch, Krimi oder Sachbuch, innerhalb von Sekunden steht das Buch im virtuellen Bücherregal vom iPad. Und genau da ist der Haken, denn so schön das gelesene Wort sein mag. Es fehlt irgendwie etwas, was man sich ins Regal stellen kann. Denn viele behandeln Bücher wie Trophäen und erfreuen sich auch am Anblick eines gut gefüllten Bücherregals. Mit Sicherheit ist der Anfang des iPads nicht gleich das Ende der Bücher. Aber diejenigen, die willens sind, sich mit Literatur über das App zu versorgen, könnten mit dem “iBookend” ein Zeichen in ihrem leeren Regal setzen.
