Pay-per-Sitz
Wer eh schon bereit ist, für die Nutzung eines Bezahl-Fernglases oder einer öffentlichen Toilette zu zahlen, der wird auch seine Brieftasche bereitwillig hierfür zücken. Denn Künstler Fabian Brunsing schuf mit dem “Pay & Sit” die welterste Parkbank mit Zeitschaltuhr. Sobald man 50 Cent in den Geldspeicher der Bank einführt, versinken die Dornen von der Sitzfläche. Nach Ablauf der Zeit ertönt ein Alarm und macht darauf aufmerksam doch lieber aufzustehen. Der Künstler selbst hofft zwar nicht, dass diese Erfindung Schule machen wird, aber wie wir unsere geldknappen Kommunen kennen, könnten solche Bänke demnächst tatsächlich unser Stadtbild prägen.
Weitere Vorschläge von unserer Seite um die knappen Kassen der Städte zu füllen: Einführung von Drehtüren an Behörden mit Geldschlitz, Fußgängerampeln, die bei Einwurf von 10 Cent auf Grün schalten oder runterklappbare Bürgersteige für einen Euro.

1 Kommentar in “Pay-per-Sitz”
Ich sehe schon den neuen Volkssport der Jugend: Geld bezahlen, weggehen, warten bis sich ein unwissender Rentner hinsetzt und abwarten bis es piept.
Naja, mal im Ernst – die meisten würden sich wohl zukünftig auf die Rückenlehne setzen und ihre Füße zwischen den Dornen platzieren…
So etwas setzt sich nicht durch.