Auf der diesjährigen D9-Konferenz gewährte uns Microsoft erstmals einen Blick in die Zukunft von Windows 8. Im Gegensatz zu den Vorgängern von Windows soll Windows 8 Multiplatformfähig sein, heißt, das neue Userinterface findet sich sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Endgeräten wieder. Auffälligste Neuigkeit vom neuen Microsoft-Betriebssystem ist der neue Startbildschirm im Windows Phone 7 Style. Genau wie beim Windows-Smartphone, navigiert der Benutzer durch eine Kachelanordnung von Live-Funktionen und Programmen. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob mit der Maus oder mittels Finger auf Touchscreen navigiert wird. Mit “Wisch” in die rechte Seite des Screens soll zum Beispiel eine Seitenleiste geöffnet werden. Über diese Seitenleiste kann der User verschiedene Aktionen ausführen. Ebenfalls integriert sind sämtliche Funktionen zum Touchscreenbetrieb – wie eine Bildschirmtastatur – und natürlich alle Windows-typischen Funktionen wie das Startmenü und Dock. Mit welchen Systemvoraussetzungen Windows 8 am Start sein wird und wie teuer es werden wird, steht derzeit noch nicht fest. Was jedoch feststeht, ist das Microsoft langsam mit alten Konventionen und Limitierungen aufräumen will und seine neuen Betriebssysteme langsam ins 21. Jahrhundert führt. Bleibt zu hoffen, dass die Käufer ebenfalls so Innvovationsfähig sind und Microsoft sich keine weiteren Dummheiten mehr erlaubt.
Windows 7 Phone, das neuste Smartphone-Betriebssystem aus dem Hause Microsoft beherrscht demnächst auch das Ausschneiden, Kopieren und Einfügen von Texten. Zwar noch etwas hakelig und Berühungsresistent, aber immerhin ein Anfang zum vollwertigen OS für Touchscreen-Smartphones.
Nokia ist nicht gerade ein prädestinierter Hersteller von hochwertigen Smartphones. Eher deckt das Unternehmen den Markt für billig produzierte Handys ab – und das seit vielen Jahren mit großem Erfolg. Weniger Erfolg hatte Nokia bisher im Smartphone-Sektor. Die Konkurrenz war einfach zu schnell und innovativ. Doch jetzt startet Nokia mit einer Mischung aus Billighandy und Touchscreen-Phone einen neuen Versuch. Das “X3 Touch and Type” soll längst vergraulte Kunden zurück nach Finnland locken. In diesem Werbevideo wird das neue Handy Apple-mäßig in Szene gesetzt und zeigt, wie die Mischung aus Touchscreen und Tasten funktioniert. Neben dem althergebrachten Nokia-langweil-Design verfügt das X3 über eine 5-Megapixel-Kamera mit Digital-Zoom und über ein Radio. HSPA, WLAN 802.11n, Bluetooth 2.1 und MicroUSB-Anschluss gehören ebenfalls zur Ausstattung. Das Display besitzt eine Größe von 2.4-Inch und kann 262.000 Farben darstellen. Als Betriebssystem kommt das bereits in mehr 100 Millionen Telefonen eingesetzte und von Nokia entwickelte Series 40 zu tragen. Ob Series 40 heutigen Ansprüchen in Schnelligkeit und Zuverlässig gerecht wird, entscheidet letztendlich der Käufer. Das “Nokia X3″ wird ab demnächst im Handel erhältlich sein. Kostenpunkt: angetouchte 170 Euro.
Im Laufe des heutigen Tages wird Apple das nächste große Update für iPod, iPhone und iPad veröffentlichen. Was die Neuerungen bringen und ob sich das Update lohnt, zeigt diese Zusammenfassung:
1. Benutzeroberfläche: In Anlehnung an OS X gibt es in iOS 4 jetzt ein Glas-Dock, durchscheinende Statusleisten sowie eigene Hintergrundbilder für Home- und Sperrbildschirm.
2. Mit iOS 4 können alle Apps Dokumente jetzt mit dem Rechner tauschen. Die Synchronisation der Dateien erfolgt derzeit noch etwas umständlich über iTunes. Aber somit lassen sich zum Beispiel die Videodateien aus einem Videoschnittprogramm einfach auf den Mac oder PC laden.
3. Spotlight: Gesucht wird nach dem Update systemweit, über das Web und über Wikipedia. Die Suchvorschläge wie gewohnt in einer Liste dargestellt.
4. Ordner: Wer viel Apps auf seinem iPhone hat, musste diese bisher mühsam nach Kategorien, Farben oder Häufigkeit der Benutzung ordnen. Mit Folders hält eine einfachere Sortierung ein. Benutzer können Apps zum Beispiel gleichen Genres – in übersichtliche Ordner verfrachten und diese auf Knopfdruck öffnen.
5. Mail: Das iPhone E-Mail-Programm “Mail” zeigt in iOS 4 alle Nachrichten an, egal, aus welcher Mailbox diese stammen. Praktisch für alle, die über mehrere Accounts verfügen und bisher umständlich durch die Ordner hangeln mussten.
6. Safari: Neben einer besseren HTML5-Unterstützung können User jetzt auch zwischen Bing, Yahoo und Google als Suchmaschine wählen.
7. Kamera: Ein 5-facher Digitalzoom ermöglicht das Ranholen von Motiven. Zudem werden Ortungsdaten bei jeder Aufnahme mit aufgezeichnet.
8. Fotos: Unterstützt jetzt auch Personen und Orte.
9. Mit “iBooks” ist nun auch auf dem iPhone möglich seine gekauften Bücher unterwegs zu lesen.
10. iPod: Wiedergabelisten können nun auch direkt auf dem iPhone erstellt werden.
11. Apps: Aus dem Appstore lassen sich Apps per Knopfdruck verschenken.
12. Mit iOS 4 können auf dem iPhone jetzt auch Bluetooth-Tastaturen verwendet werden.
Als hätten wir´s geahnt. Windows besitzt tatsächlich versteckte Settings, die regeln, wie und in welchen Intervallen das System abstützt. Komisch nur, dass die keiner findet.