Als Microsoft Mitte Februar sein neuestes Mobiltelefon-Betriebssystem, Windows 7, vorstellte, ging förmlich ein raunen durchs Internet. Doch mehr als ein paar bewegte Bilder lieferte Microsoft zur offiziellen Vorstellung nicht. Mit genaueren Informationen hält sich der X-Box-Konzern derzeit noch bedeckt. So sollen Windows 7 Phones möglicherweise ohne Copy-and-Paste daher kommen, mit mindestens 8 Gigabyte Speicher ausgestattet sein und dürfen nicht weniger als 256 MB Arbeitsspeicher besitzen. Auch soll die Auflösung auf 480 x 320 oder 800 x 480 Pixel beschränkt sein. Genau wie bei Vorbild aus Cupertino müssen Windows 7 Phones einen GPS-Empfänger, einen Beschleunigungssensor einen Kompass und einen Helligkeitssensor haben. Microsoft will auch, dass die Auflösung der Kamera mindestens 5-Megapixel unterstützt. Wer mal einen Blick auf das Betriebssystem werfen möchte, um sich ein Bild von der Usability zu machen, sollte diese beiden Videos anklicken. …
Microsoft präsentierte heute das Windows 7 Phone auf der Mobile World Congress 2010 in Barcelona. Mit dem neuen Handy-Betriebssystem auf Basis von Windows 7 will Microsoft längst vergraulte Windows-Mobile-Käufer wieder in die Läden locken. Dafür hat sich der Redmonder X-Box-Konzern und Windows-Produzent sogar einige namhafte Handyhersteller und Carrier ins Boot geholt. So werden Handy, Vertrag und Windows 7 Phone in Deutschland über T-Mobile vertrieben. Als Hardware-Partner stehen Dell, Garmin-Asus, HTC, HP, LG, Samsung, Sony Ericsson, Toshiba und Qualcomm auf der Liste. Was das neue Handy-Betriebssystem mit sich bringt und ob sich der Umstieg lohnt, wird sich zeigen.
Oh Mann, die Schreckensmeldungen aus dem Hause Microsoft scheinen nicht abzureißen. Erst kürzlich warnte das Bundesamt für Sicherheit und InformatiÂonstechnik vor dem Internet Explorer und vor Outlook. Heute berichtet Golem, dass der Kernel, also der elementarste Bestandteil eines Betriebssystems, ebenfalls ein Sicherheitsleck aufweist. Das Leck stecke ausschließlich in den 32-Bit-Versionen von Windows und lässt sich zum Glück nur dann ausnutzen, wenn sich ein “Bösewicht” lokal am Windows-Rechner anmeldet. Eventuelle Sicherheits-Patches sollen, so Microsoft, erst Mitte Februar geliefert werden.
Ist es eine Kamera? Ein Videogerät? Oder ein Handy? Das “Sony Ericsson Vivaz” ist gleich alles in einem. Mit seinem Symbian-Betriebssystem, einer 8,1-Megapixel-Kamera und der Möglichkeit Videos in HD-Qualität aufzunehmen, ist dieses Smartphone derzeit wohl das mit Funktionen vollgepackteste Gerät auf dem Markt. Doch damit nicht genug. Das “Vivaz” besitzt natürlich auch einen Touchscreen, ein integriertes Radio, AGPS, WiFi, einen TV-Ausgang und natürlich UMTS. Unter welchen Konditionen das “Sony Ericsson Vivaz” hierzulande erhältlich sein wird, steht noch nicht fest.