
Während die meisten Kinder jeden Cent sparen, um mit 18 endlich den Führerschein leisten zu können, haben die feineren Kinder schon 10 Jahre Fahrpraxis auf dem Buckel und fahren bereits ein Auto, dass doppelt so teuer ist, wie das eines Durchschnittsbürgers. Denn dieses Automobil, der “Junior 35 MPH Classic Corvette”, ist freigeben ab 8 Jahren und schafft sogar 55 km/ h. Die Kinder-Corvette ist einer 1956er Covette C1 nachempfunden und wird angetrieben von einem 6,9-PS-Viertakt-Motor. Das Chassis besteht aus Stahl und die edle Fahrerkabine aus einem Glasfaser-Polyester-Gemisch. Ach ja, natürlich sollten betuchte Eltern nicht vergessen, sich direkt eine Tankstelle auf das Anwesen bauen zu lassen und einen McDrive und eine Waschanlage und vielleicht sogar ein Stück Autobahn zum lustigen Drängeln und Rechtsüberholen. Kostenpunkt: kindische 32.000 Dollar.
Hammacher Schlemmer

Mehr Shirt braucht kein Nerd. Aus der Shirt-Edition: Große Momente des 20ten Jahrhunderts.
Print Liberation

Wer es braucht und wer es nötig hat, kann seinem iPhone die goldene Kante verpassen. Oder die Silberne oder eine aus Platin. Und verziert wird die edle iPhone-Bordüre sogar mit einem zusätzlichen Schwung Swarovski-Steinchen. Mit so einem gepimpten iPhone ist einem der Neid im Herrensalon oder im Avon-Studio so gut wie sicher. Den “Decor-Frame” gibt es übrigens auch für den iPod Touch, dem iPod nano, sowie dem Classic und Shuffle. Kostenpunkt: goldumrahmte 66 Dollar.
Audrey Charm

Waren das noch Zeiten, als man sich beim Summer-Games-Zocken mit dem Atari Joystick beim 100-Meter-Sprint die Finger fast brach. Diese schmerzhaften Erfahrungen liegen zwar Jahre zurück, bleiben aber noch heute unvergessen. Ganz im Stil der alten Commodore-C64- und Atari-2600-Zeiten kommt jetzt die Mutter aller Joysticks zurück auf den Schreibtisch. Der “USB Classic Joystick” im Design des “Atari Joystick” besitzt sogar einen zeitgemäßen USB-Anschluss und lässt sich somit an jeden Mac oder PC anschließen. Treiber und dergleichen benötigt dieser Joystick nicht. Kostenpunkt: handbrecherische 20 Pfund.
Thumbs Up

So sind sie die Finnen und immer nach der Devise klotzen statt kleckern. Denn nicht ohne Grund ist Nokia mit über 50 Milliarden Euro Umsatz der dickste Brocken auf dem Mobilfunkmarkt. Und damit Nokias Geldkonten auch immer schön in Bewegung bleiben, bringt Nokia direkt mal drei neue Handys auf den Markt. Mit dem “Nokia 6700 Classic”, “Nokia 6303 Classic” und dem “Nokia 2700 Classic” wird das eigentlich jetzt schon unübersichtliche Produktportfolio nochmals verwässert. In Ausstattung, Funktionen und Design tut sich bei den Dreien eh nicht viel. Nur dass das “Nokia 6700″ diesmal eine 5-Megapixel-Kamera und GPS verpasst bekommt, das “Nokia 6303 Classic” nur eine 3,2-Megapixel-Kamera besitzt und das “Nokia 2700 Classic” 2 Gigabyte Speicherplatz besitzt. Preislich rangieren die neuen Nokias zwischen 235 Euro und 65 Euro pro Handy. Ab dem zweiten Quartal findet man die Handys beim Handy-Dealer um die Ecke im Schaufenster.
Nokia