Internet: Das Ende ist nah!

IPv4 Adressen Internet IP-Adresse

Bald ist wohl Schluss mit dem Internet so, wie wir es kennen. Nicht, dass dem Internet die Zuschauer flüchten, eher liegt es an den verfügbaren IP-Adressen. Denn diese werden immer knapper in Zeiten des expandierenden Internets. Die IP-Adresse sorgt dafür, dass jeder Computer eine eindeutige Nummer erhält, anhand dieser Nummer werden Daten wie Webseiten, E-Mails und Co. eindeutig zugeordnet und an den richtigen Rechner geschickt. Ähnlich wie der Postbote weiß, dass Sie in der Stadt, in der Straße mit dieser Hausnummer in dieser Wohnung wohnen.

Prognosen sprechen davon, dass spätestens 2011 alle IP-Adressen vergeben sein werden. Sollte das geschehen, können keine weiteren IP-Adressen, so wie man sie beim Einwählen ins Internet bekommt, zugewiesen werden. Erste Folge sind wohlmöglich Wartezeiten oder Warteschleifen zum Internet. Jedenfalls so lange, bis ihr DSL-Anbieter ihnen wieder eine freie IP liefern kann. Einziger Ausweg sind sogenannte IPv6-Adressen. Diese Adressen verfügen über einen weit größeren Adressraum als normale IP-Adressen. Einzig die eindeutige Zahl (80.237.132.227) wird länger kryptischer. Da die IP aber von Domain Name Systemen in lesbare Namen umgewandelt werden, wird der normale Internetsurfer davon nichts mitbekommen. Selbst die meisten Computer können schon mit IPv6-Adressen umgehen. Doch noch fehlt es an der globalen Umstellung zu diesem System. Bleiben wir also gespannt, wie sich das Internet im Jahr 2011 darauf anpasst. via Arstechnica.

Arstechnica


4 Gigabyte mit Flaschenöffner, bitte!

USB Stick Flaschenöffner

8 Uhr ins Büro, Tasche in die Ecke schmeißen, Computer anwerfen und zum Internetsurfen das erste Bier am Morgen zischen. So oder so ähnlich fängt für manchen ein erfüllter Arbeitstag an. Und damit der Arbeitstag nicht schon am Öffnen der Flasche scheitert, gibt es jetzt diesen 4-Gigabyte-USB-Speicher mit integrierten Flaschenöffner. Kompatibel mit Windows und Mac. Kostenpunkt: aufgeschlossene 5.540 Yen.

Geek Stuff 4 U


Heavy-Metal-Totenschädel Lautsprecher

Totenschädel Lautsprecher

Manchen kann es am Arbeitsplatz gar nicht laut genug sein. Und wenn dann noch kreischende Heavy-Metal-Klänge aus den Lautsprechern krachen, sind tötende Blicke der Büronachbarn garantiert. Viel Böser als so manch genervte Kollegenblicke sind aber diese Lautsprecher. Die “Skull Computer Speakers” – im Angst einflößenden Totenschädeldesign – sind zwar mit 2,5 Watt pro Lautsprecher etwas schwach auf den Ohren, sehen aber dafür verflucht und teuflisch gut aus. Kostenpunkt: schädeldicke 60 Dollar.


Mini-Mini-Mini-Maus

Mini Computermaus

Ja, ja, es noch immer etwas kleiner als man denkt. Oder wer hätte gedacht, dass man mittlerweile eine Computermaus mit nur zwei Fingern bedienen kann? Dass dieses möglich ist, zeigt jetzt Typhoon mit der “Nano Mouse MO-100″. Kaum größer als eine 1-Euro-Münze, ist dieses Ding die kleinste erhältliche Notebook-Mäuse überhaupt. Kostenpunkt: minimäusige 14 Euro.

Typhoon


Kauft keine Macs! Kauft mehr Windows-PCs!!!

PC gegen Mac Computer

Denn PCs sind Blu-ray kompatibel, haben mehr Software und überhaupt. Mit diesen Worten startete Microsoft heute eine Kampagne für den PC. So kann man sich auf der Microsoft-Seite darüber informieren, dass PCs gut zum Arbeiten und auch gut zum Spielen sind. Microsoft schreibt auch, dass der Windows-PC gut mit Microsoft-Office kann und das man damit tolle Blu-rays sehen kann. Zudem ist es so, dass ein frisch ausgepackter Mac keinen Memory-Stick-Reader besitzt, keinen integrierten TV-Tuner hat und partout keine Blu-rays abspielen will. Ach ja, der Mac, so Microsoft, lässt sich auch nicht mit der Microsoft XBox 360 verbinden und das obwohl man ja auf der XBox hätte fantastische Blu-rays sehen können.

Tja, wie recht Microsoft hat. Es ist nun mal ein PC, auf dem PC-Dinge laufen und kein Mac – die PC-Programme laufen einfach besser und Windows 7 funktioniert so, wie man es seit Jahrzehnten von Windows gewohnt ist. Hatten wir schon Blu-ray erwähnt? Egal, denn PCs lassen sich hervorragend mit anderen PC verbinden und funktionieren sogar mit alten VGA-Monitoren. Computermäuse haben Tasten und Windows-Rechner gibt es in allen erdenklichen Farben, Formen und Preisen. Nicht so überteuert wie Apple-Rechner und nur in Weiß und Aluminium.

Man könnte fast glauben, dass Microsoft sich die gemächlichen Zeiten zurücksehnt. Ohne großartige Innovationen und bahnbrechende Produkte. Mit Menschen, die vor großen Flimmerkisten sitzen und zufrieden dicke klobige Mäuse über den Schreibtisch schieben. Menschen, deren Gesichter sich von blauen Bildschirmen erhellen und zum Feierabend den Virenscanner einschalten bevor es nach Hause auf die Couch und vor den Fernseher geht um eine Blu-ray in den Player zu schieben.

PC vs Mac