Dieses Video zeigt einen kleinen Vorgeschmack auf den Arbeitsplatz kommender DJ-Generationen. Statt auf Plattentellern Vinyl aufzulegen, sich durch endlose Plattenstapel zu hangeln oder abgenutzte Crossfader zu schieben, bringt der DJ der Zukunft die Party-People mittels Multi-Touch zum Schwingen. Gergewerk, das DJ-Touch-Screen-Interface, ist bereits schon jetzt Realität und befindet sich inmitten der Entwicklung.
Gerade Elektromusiker und Performer rund um den Globus schwören auf den Real-Time-Step-Sequencer Monome und seiner experimentierfreudigen Community. Genau wie im Open Source bei Software, basteln und programmieren etliche Musiker und Künstler für das Gerät. Sämtliche Schaltkreise und Anleitungen für den Selbstbau sind dabei frei zugänglich und ermöglichen somit die stetige Weiterentwicklung des Monome-Projektes. Selbst auf iPhone und iPad lässt sich mittels OSC, einer App und der Monome-Software musizieren und experimentieren.
Und gerade gestern hat das Mutterschiff des Monomes – der monome.org – eine von 100 Exemplaren limitierte Edition des “Summer Sixty Four” auf den Markt gebracht. Der Monome Summer Sixty Four ist komplett handgefertigt, besteht aus einem Walnussholz-Chassis und einer Aluminium-Front. Darin sind in einer 8 x 8 Matrix 64 selbstleuchtenden Buttons eingelassen. Je nach Musik- oder Video-Software interagieren die Buttons auf Knopfdruck. Das Monome 64 kostet rund 500 Euro und lässt sich direkt aus den USA über die Website bestellen.
Lomographen wird´s freuen. Die Lomographische Botschaft präsentiert mit dem “LC-A Instant Back+” das erste (noch) analoge Sofortbild-Rückteil für die klassische Lomo LC-A. Damit lassen sich direkt und ohne Umwege über die Entwicklung Lomos in ihrer gesamten Pracht belichten und, wie man es von einer Polaroid-Kamera kennt, direkt betrachten. Das Rückteil passt natürlich fugenfrei direkt hinter die LC-A und lässt sich auch rückstandslos wieder entfernen. Kostenpunkt: lomographische 100 Euro.
Der olympische Fackellauf wurde erstmals 1936 zu den Olympischen Sommerspielen in Berlin eingeführt. Seit dem ist diese Tradition fester Bestandteil der Olympischen Spielen in der Neuzeit. Doch wie werden diese Fackeln eigentlich hergestellt? Die Fackel der Winterspiele 2010 in Vancouver, Kanada wurde zum Beispiel von Bombardier gestaltet, entwickelt und hergestellt. Wie der Prozess der Entwicklung vonstattenging, kann man jetzt auf der Seite des Herstellers nachverfolgen …
Oh ja, auch diese Maschine würde hierzulande in den Vorstandsabteilungen unserer Banken, in Behörden und manchen Betrieben mit Sicherheit reißenden Absatz finden. Denn dieses Gerät macht aus alten Akten, Papieren und Verträgen samtweiches Klopapier. Natürlich stammt diese etwas eigenartige Entwicklung aus Japan, hört auf den bezaubernden Namen “Oriental” und macht aus 40 Blatt Papier nach 30 Minuten eine Rolle Klopapier. Wenn Sie also demnächst bei Ihrer Bank auf die Toilette gehen, wundern Sie sich nicht, wenn Sie sich Ihren Allerwertesten mit Ihren abgelehnten Kreditanträgen abwischen müssen.