
Neben der Liebe zur Musik haben Musiker meist noch eines gemeinsam: zu wenig Geld. So fehlt es oft an Kohle für die kleinen Sachen, wie zum Beispiel den Plektren. Sollte also demnächst ihnen als Stargitarrist das Kleingeld dafür fehlen, leihen Sie sich am Besten ein paar Kredit- und Kundenkarten von ihren Fans und lochen sich die Plektren selbst. Mit “Pickmaster Plectrum Punch” lässt sich nahezu alles zu perfekten Schlagplättchen lochen. Geht auch hervorragend mit Krankenversicherungskarten, Personalausweisen und EC-Karten. Kostenpunkt: gezupfte 40 Dollar.
Gear Patrol

Was haben Banken, Spekulanten und Politiker gemeinsam? Richtig, sie schmeißen das Geld förmlich zum Fenster raus. Und bevorzugt natürlich das Geld der Steuerzahler. So verschwindet das ein oder andere Milliönchen und Milliärdchen mal gerne im Nichts oder wird für etwas ausgegeben, was kein Mensch benötigt. Und für genau dieses Klientel gibt es jetzt mit dem “Financial Padding” das geldwerte Packmaterial im Plastiksack. Insgesamt 200 druckfrischen Banknoten warten auf ihren Einsatz in Paket oder Päckchen. Auch ideal um große Geldmengen unauffällig ins nächste Steuerparadies zu versenden. Kostenpunkt: geldgierige 15 Dollar.
Financial Padding

Böse Zungen behaupten ja, dass Spekulanten nur besser verdienende Geldspielautomaten-Süchtige sind, die statt auf reale Werte, lieber auf das fiktive Auf und Ab mancher Aktienkurse zocken. So kann schnell ein gut laufendes Unternehmen oder sogar ein gesamter Staat mitsamt seiner realen Werten innerhalb von Tagen in den Ruin getrieben werden. Wie tragisch das klingt, kann man jetzt auf dem “Dow Piano” hören. Auf der Website spielt nämlich ein trauriges Klavier den aktuellen Börsenkurs nach.
The Dow Piano – edlundart.com

Nun, wer ein Tresor dieser Güteklasse sein eigen nennt, muss sich in der Regel um Geld keine Sorgen mehr machen. Eher geht es bei diesen luxuriösen und handgefertigten Hochsicherheitssafes darum, seine exklusive Uhren-, Schmuck-, Waffen- oder Geldsammlung auffallend vor neugierigen Blicken zu schützen. Und im Gegensatz zu irgendwelchen Baumarkt-Tresoren sind die in Deutschland hergestellten Tresore bis ins letzte Detail hochwertig und Aufwendig gefertigt. Natürlich hat diese Art von Sicherheitsbedürfnis seinen Preis – dazugehören mindestens eine Villa, eine eigene Fabrik, mehrere Jachten und gut gefüllte Bankkonten.
Döttling

Steve Ballmer will Geld, viel Geld. Deshalb verkauft der Microsoft-Gründer von seinen rund 400 Millionen Microsoft-Aktien knapp 50 Millionen Anteile im Wert von 1,3 Milliarden Dollar. Nur zur breiteren Streuung seine Kapitalanlagen behauptet Ballmer. Und bis zum Jahresende sollen nochmals gut 25 Millionen Anteilsscheine über den Börsentresen wandern. Doch warum macht sich ein Mann, dessen Vermögen auf gut 14,5 Milliarden Dollar geschätzt wird, sorgen um eine bessere Kapital-Streuung? Okay, wenn ein kleiner Aktionär seine paar tausend Euro in einen anderen Aktienfonds umschichtet, dann meist nur, weil er dem Alten nicht mehr traut oder ein anderer eine bessere Dividendenrendite verspricht. Und im Fall von Steve Ballmer? Hat er kein Vertrauen mehr in die eigene Firma? Oder trifft Microsoft wohlmöglich 2011 der Schlag und die Firma geht klanglos den Bach runter? Schade wärs ja, denn irgendwie sind uns diese witzigen Produkte aus dem Hause Microsoft irgendwie ans Herz gewachsen. Obwohl es keiner zugeben will.
Yahoo! Finance