Videoflipper

Man findet sie noch überall in Schränken, Schubladen und Kisten. Gemeint ist die gute alte Videokassette. Einst benutzt um langweilige Serien darauf aufzunehmen, fristet die aus Polystyrol gepresste Kunststoffband-Kiste heutzutage ein Dasein als Staubfänger. Doch bevor man seine Videokassetten in den Hausmüll verfrachtet, sollte man sich an dieser Anleitung zum Bau eines Flippers versuchen. Ein garantierter Spaß für Minuten. Viel Erfolg beim Nachbauen und in die Tonne kloppen.


VHS to Mac

Elgato Video Capture

Wer noch alte Videokassetten mit Serienhits aus den 80ern im Schrank hat oder Besitzer einer analogen Videokamera nebst Aufnahmebändern ist, der steht mittlerweile vor dem Problem, dass es für diese historischen Bildaufzeichnungsverfahren kaum noch Abspielgeräte gibt. Mit dem “Video Capture” von Elgato lassen sich nun analoge Videoaufzeichnungen auf Knopfdruck in den Mac digitalisieren. Ein kleiner Hardware-Decoder inklusive Schnittstellen für Composite “RCA”, S-Video-Ausgang und SCART sorgt mit der mitgelieferten Software für die reibungslose Konvertierung des Materials. Die geschnittenen Videos lassen sich natürlich nach QuickTime, iTunes, iMovie oder YouTube exportieren oder ganz einfach im Papierkorb entsorgen. Kostenpunkt: videografische 100 Euro.

Elgato


JVC GZ-X900

JVC GZ X900 HD Camcorder

Mit der “Everio GZ-X900″ bringt JVC diesen handlichen Full-HD-Camcorder auf den Markt. 1080p oder 1920 x 1080 Pixel schafft der Camcorder aus dem Handgelenk. Ausgestattet ist die Full-HD-Cam mit einem 10,3-Megapixel CMOS-Sensor, einem fünffachen optischen Zoom, einem 2,8-Inch-Monitor sowie HDMI-und USB-Schnittstellen. Gefilmt wird statt auf Videokassette oder Festplatte auf SD-Karten. Das erspart die Mechanik in der Kamera und das Wechseln von Kassetten entfällt. So passen in der höchsten Auflösung zwei Stunden und vierzig Minuten Video auf eine 32-Gigabyte-SD-Karte. Die “Everio GZ-X900″ von JVC wird ab Juni zum Preis von ca. 900 Euro erhältlich sein.

JVC


USB-Tape

USB Audiokassetten Player

Plattenspieler zum Überspielen von Schallplatten auf den PC mit USB-Anschluss gibt es schon lange. Aber was ist mit unseren Mixtapes, den Die-drei-Fragezeichen-Kassetten und den gesammelten Benjamin-Blümchen-Tapes? Keine Angst, denn mittlerweile gibt es auch dafür etwas. Mit dem “Grace Tape 2 USB – Cassettes to USB” lassen sich sämtliche Audiokassetten oder Compact-Cassetten 1:1 auf den PC übertragen und zum Beispiel in iTunes laden. Der eingebaute Lautsprecher im USB-Tape erleichtert das wiederfinden entsprechender Stellen auf dem Tape und eignet sich auch um seine alten Kassetten wie in alten Zeiten ohne Rechner anzuhören. Und wer Lust hat, kann mit dem “Grace Tape 2 USB – Cassettes to USB” auch direkt auf Tape aufzeichnen. Kostenpunkt: aufnehmende 130 Dollar.

Grace Digital Audio


MP3-Compact-Cassette

Audiokassetten MP3-Player

Wer Oldschool-Retro-Style mag, der würde sich bestimmt auf so etwas wie dem “NVDRS Tape” freuen. Dieses Designkonzept besteht aus einem in einem Kompakt-Kassetten-Gehäuse eingebauten MP3-Player. Die Funktionen der MP3-Compact-Cassette sind sogar fast identisch wie bei dem Original. So muss man, um zu spulen seinen Finger in die Öffnung für das Band stecken und in die entsprechende Richtung drehen. Um den Player aufzuladen, dient die andere Öffnung – einfach Finger drehen und das “NVDRS Tape” gewinnt wieder an Spannung. Insgesamt umfasst das Designkonzept von Stefano Pertegato, Massimiliano Rampoldi, Eloisa Tolu, Francesco Schiraldi und Giovanni Mendini drei Varianten des CC-Players, eine mit 45 Minuten Laufzeit, eine mit 60 und ein Tape mit 90 Minuten Speicherplatz für Musik. Aufgeladen wird das Ganze, wie es in der heutigen Zeit üblich ist, via USB. Wann und ob dieser Player jemals produziert werden wird, wissen wir nicht.

via Yanko Design