
Wer viel mit dem Flieger unterwegs ist, kennt das Problem am Gepäckband und dem Phänomen, das gerade wenn es schnell gehen muss, alle Koffer gleich aussehen. Zwar gönnt sich jeder Kofferbesitzer etwas Individualität in Form von Aufklebern oder bunten Bändern, doch diese gehen oftmals in der Masse der individuellen Merkmale unter. Wer mehr Wert auf etwas besonders legt und sich endgültig aus der Flut der schwarzen Trolleys abheben will, der sollte sich die “myDotDrops” ansehen. Diese Trolleys lassen sich mit eigenen Mustern und Formen im Pixellook bestellen. Aus insgesamt 20 Farben kann der Kofferkäufer wählen und auf einer Matrix von 11 mal 15 Pixel frei verteilen. Die “myDotDrops” gibt es in drei Größen und sind aus beständigem Polykarbonat und ABS gefertigt. Kostenpunkt: gepunktete 300 Euro.
DotDrops

Kofferradios sind eigentlich nur etwas für Handwerker auf der Baustelle, aber dieses schicke Designkonzept einer Boom-Box stammt aus der Feder des New Yorker Designers William Kang. Und statt aus Holz mit Plastik und integriertem Audio-Kassettendeck und Radio lassen sich auf der “9999 Boom Box” sogar Videos angucken und MP3-Dateien abspielen. Sogar der eigene iPod könnte in diesem futuristischen Kofferradio seinen Platz finden. Schade nur, dass das “9999 Boom Box” noch keinen Hersteller gefunden hat.
William Kang – New York, New York – 9999 Boom Box

Es gibt Menschen, die besitzen auch heutzutage noch eine Schrankwand mit integriertem Fernseher und Kompaktanlage im Wohnzimmer. Etwas Moderner und Platzsparender geht es mit dem “Movie Trunk” der französischen Firma Pinel & Pinel zur Sache. Diese transportable Multimediaeinheit ist gefertigt aus Holz, Leder und Metall und in insgesamt 51 verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Nach Öffnen des “Movie Trunk” offenbart einem ein Entertainment-System der Extraklasse. Neben einem BeoVision-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen von 71 cm gibt es auch einen DVD-/CD-Player und eine passende Beolab 6000 Soundanlage inklusive zwei Beolab 3 Lautsprechern dazu. Den 100 Kilogramm schweren Fernsehkoffer gibt es natürlich nur auf Anfrage und für einen bestimmt untragbaren Preis.
Pinel & Pinel

… Wie oft hört man diesen Satz wohl im deutschen Qualitätsfernsehen? Und in 99,9 Prozent aller Fälle ist dann sogar ein Arzt anwesend! Erstaunlich, oder? Doch im richtigen Leben sieht die Sache schon anders aus. Oder wüssten Sie auf Anhieb, wie man mit einem Eis-am-Stiel Stiel einen Luftröhrenschnitt durchführt? Doch dafür gibt es jetzt diesen Erstehilfekoffer für Dummies. Denn für fast jeden Notfall gibt es in dem “Intelligent First Aid Kit” einen eigenen Umschlag mit allen erforderlichen Erste-Hilfe-Mitteln und sogar einer detaillierten Anleitung, die man im Notfall abarbeiten kann. Und damit nicht genug, denn wer sich’s etwas schwer im Lesen tut, der bekommt das Ganze auch vorgelesen. Kostenpunkt: hilflose 130 Dollar.
First Aid Kits

Jeder, der täglich mehr Kohle ausgibt, als ein Hartz-IV-Empfänger im Jahr verdient, kennt bestimmt das Problem von Geldscheinen, die einem die Hose dermaßen ausbeulen, dass es schon nicht mehr feierlich ist. Und wer dann noch Trinkgeld in rauen Mengen unter den Angestellten eines Bewirtungsbetriebs verteilt, sollte doch wenigstens vorher mal die Scheine zählen lassen. Vielleicht sogar mit dem neuen “Compact Portable Bill Counter”. Diese transportable Geldscheinzählmaschine zählt bis zu 600 Scheine pro Minute und zeigt die gezählte Menge auf einem Display an. Da batteriebetrieben lässt sich das Gerät wunderbar aus einem Schmiergeldkoffer verwenden. Kostenpunkt: geldwerte 95 Dollar.
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