Windows 8. Wischen statt Klotzen!

Auf der diesjährigen D9-Konferenz gewährte uns Microsoft erstmals einen Blick in die Zukunft von Windows 8. Im Gegensatz zu den Vorgängern von Windows soll Windows 8 Multiplatformfähig sein, heißt, das neue Userinterface findet sich sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Endgeräten wieder. Auffälligste Neuigkeit vom neuen Microsoft-Betriebssystem ist der neue Startbildschirm im Windows Phone 7 Style. Genau wie beim Windows-Smartphone, navigiert der Benutzer durch eine Kachelanordnung von Live-Funktionen und Programmen. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob mit der Maus oder mittels Finger auf Touchscreen navigiert wird. Mit “Wisch” in die rechte Seite des Screens soll zum Beispiel eine Seitenleiste geöffnet werden. Über diese Seitenleiste kann der User verschiedene Aktionen ausführen. Ebenfalls integriert sind sämtliche Funktionen zum Touchscreenbetrieb – wie eine Bildschirmtastatur – und natürlich alle Windows-typischen Funktionen wie das Startmenü und Dock. Mit welchen Systemvoraussetzungen Windows 8 am Start sein wird und wie teuer es werden wird, steht derzeit noch nicht fest. Was jedoch feststeht, ist das Microsoft langsam mit alten Konventionen und Limitierungen aufräumen will und seine neuen Betriebssysteme langsam ins 21. Jahrhundert führt. Bleibt zu hoffen, dass die Käufer ebenfalls so Innvovationsfähig sind und Microsoft sich keine weiteren Dummheiten mehr erlaubt.


Windows 8 kommt, bald! 2012.

Windows 8 september

Ein Raunen ging heute durch die Gemeinde der Windows-Jünger als Steve Ballmer ganz offiziell Windows 8 angekündigt hatte. Dabei ist es noch gar nicht so lange her – ganze drei Jahre nämlich – als Windows 7 erstmals auf einen PC installiert werden konnte. Windows 8 soll im Gegensatz zu seinem Vorgänger für Tablet-PCs, PC und andere Windows-kompatible Gadgets optimal optimiert sein. Welche genauen Features das neue Windows-OS haben wird, wurde nicht gesagt, nur dass Windows 8 eine Funktion erhalten wird, um den PC zurück in den Lieferzustand zu versetzen. Bleiben wir gespannt, in den Handel wird Windows 8 vermutlich erst 2012 kommen.


Google-Chromebook

Google chromebook

Google wills wohl wissen. Nach Suchmaschine, Streetview, den ganzen Online-Tools und dem Smarthandy-OS Android steigt Google in den Ring der Computer-Betriebssysteme und präsentiert zusammen mit Acer und Samsung im Juni die ersten Notebooks mit Chrome OS. Der erste Prototyp des Betriebssystems wurde bereits letztes Jahr auf einer Videokonferenz vorgestellt. Chrome OS soll den von Microsoft beherrschten Markt von hinten aufrollen – und zwar mit ganz großen Schritten. Das neue Chrome OS soll binnen weniger Sekunden booten und ist ständig mit dem Internet verbunden. Lästiges Patchen, Dengeln und Aufsetzen sollen in Zukunft nicht mehr nötig sein. Denn die Google-Computer daten sich automatisch ab, sodass Neuerungen ohne Umwege direkt beim User ankommen. Auch Sicherheit soll beim Google-OS großgeschrieben werden. Da sämtliche Daten auf Google-Servern gespeichert werden – also in der Cloud – kann das System nicht von Viren und dergleichen befallen werden. Die erste Hardware zum Start von Chrome-OS wird ein Samsung-Notebook mit 12,1-Zoll Bildschirm sein. Die Auflösung beträgt zwar nur 1280 x 800 Pixel, dafür wiegt das Notebook nur 1,48 Kilo und besitzt eine Akkulaufzeit von 8,5 Stunden Neben dem integrierten WLAN wird auch ein optionales UMTS-Modul erhältlich sein. Eine für Videokonferenzen geeignete HD-Webcam ist ebenfalls eingebaut. Des Weiteren gibt es zwei USB 2.0 Anschlüsse, einen Steckplatz für Speicherkarten, einen Mini-VGA-Anschluss und ein großes Trackpad. Ab Mitte Juni sollen die ersten Google-Books im Handel aufschlagen. Entweder zu einem Kaufpreis von ab 499 Dollar oder zum Mietpreis ab 28 Dollar pro Monat.

Chromebook


Microsoft vergleicht Apple mit Birnen?

Windows 7 pc

Schon seit Langem dümpelt der PC-Markt siechend vor sich hin. So wurden im letzten Quartal satte 40 Prozent weniger Netbooks verkauft als im Quartal zuvor. Insgesamt, so Microsoft, gingen die Verkäufe um 8 Prozent zurück. Erschütternde Zahlen für Microsoft und Co., zumal Apple derzeit mehr Macs, iPads, iPhones und iPods verkauft als je zuvor. So ist es nicht verwunderlich, dass Microsoft mit einer neuer Marketing-Kampagne verlorene Käufer wieder vom Mac zum PC locken möchte. Mit den Worten “Surf the web or surf Hawaii” preist Microsoft die vermeintlichen Vorzüge von PCs an. So zum Beispiel beim MacBook Air. Dieses ist nämlich nur in Silber erhältlich, statt wie das Konkurrenzprodukt von HP in fünf Farben. Keine Rede vom Unibody-Alu des MacBooks und der Vollplastik-Hülle des dreifach billigeren HP-Netbooks. Witzig sind auch die Vergleiche der Notebook- und Desktop-Rechner. Oder was würden Sie lieber zum gleichen Preis kaufen? Einen iMac mit 27-Zoll-LED Monitor und riesiger Auflösung oder einen Asus-All-in-One mit 23,6-Zoll und kleinerer Auflösung aber dafür mit Virenschutz? Klar, für den Virenschutz, der beim Mac eh unnötig ist, nimmt sogar einen kleineren Monitor mit schlechterer Auflösung und sogar den schlechteren Prozessor in Kauf. Wer Lust auf weitere witzige Vergleiche hat, sollte mal “Do the Math” von Mircosoft besuchen …

Do the Math


Windows 8 App Store

Windows8 app store

So wie es aussieht, bringt Microsoft demnächst mit dem “Windows 8 App Store” den “Mac App Store” für Mac ins Windows. Natürlich nur mit Windows-Software, natürlich mit identischen Kategorien und Funktionen wie beim “Mac App Store” und natürlich das Ganze etwas dröger, klickibuntiger und unansehnlicher. Bleibt abzuwarten, wann der Xbox-Konzern auch seine OS-Updates mit einem großen X betitelt.

ZDNet