
Ein Raunen ging heute durch die Gemeinde der Windows-Jünger als Steve Ballmer ganz offiziell Windows 8 angekündigt hatte. Dabei ist es noch gar nicht so lange her – ganze drei Jahre nämlich – als Windows 7 erstmals auf einen PC installiert werden konnte. Windows 8 soll im Gegensatz zu seinem Vorgänger für Tablet-PCs, PC und andere Windows-kompatible Gadgets optimal optimiert sein. Welche genauen Features das neue Windows-OS haben wird, wurde nicht gesagt, nur dass Windows 8 eine Funktion erhalten wird, um den PC zurück in den Lieferzustand zu versetzen. Bleiben wir gespannt, in den Handel wird Windows 8 vermutlich erst 2012 kommen.

Schon seit Langem dümpelt der PC-Markt siechend vor sich hin. So wurden im letzten Quartal satte 40 Prozent weniger Netbooks verkauft als im Quartal zuvor. Insgesamt, so Microsoft, gingen die Verkäufe um 8 Prozent zurück. Erschütternde Zahlen für Microsoft und Co., zumal Apple derzeit mehr Macs, iPads, iPhones und iPods verkauft als je zuvor. So ist es nicht verwunderlich, dass Microsoft mit einer neuer Marketing-Kampagne verlorene Käufer wieder vom Mac zum PC locken möchte. Mit den Worten “Surf the web or surf Hawaii” preist Microsoft die vermeintlichen Vorzüge von PCs an. So zum Beispiel beim MacBook Air. Dieses ist nämlich nur in Silber erhältlich, statt wie das Konkurrenzprodukt von HP in fünf Farben. Keine Rede vom Unibody-Alu des MacBooks und der Vollplastik-Hülle des dreifach billigeren HP-Netbooks. Witzig sind auch die Vergleiche der Notebook- und Desktop-Rechner. Oder was würden Sie lieber zum gleichen Preis kaufen? Einen iMac mit 27-Zoll-LED Monitor und riesiger Auflösung oder einen Asus-All-in-One mit 23,6-Zoll und kleinerer Auflösung aber dafür mit Virenschutz? Klar, für den Virenschutz, der beim Mac eh unnötig ist, nimmt sogar einen kleineren Monitor mit schlechterer Auflösung und sogar den schlechteren Prozessor in Kauf. Wer Lust auf weitere witzige Vergleiche hat, sollte mal “Do the Math” von Mircosoft besuchen …
Do the Math

Was für eine Frage, ein PC natürlich, wir machen einen Anteil von 52 Prozent aus. Quatsch, Mac-Leute sind wesentlich Liberaler, haben studiert und die meisten von uns leben in Städten. Dafür tun wir PCler uns gerne mit Gleichgesinnten zusammen, gehen aber dafür weniger feiern und mögen impressionistische Kunst. Gut, wir Macuser feiern mal gerne und mögen insgesamt mehr moderne Kunst und gutes Design. Doch während ihr PC-User noch mit Jeansjacken rumläuft, tragen wir Macler gerne Außergewöhnliches. Könnten wir PCler uns entscheiden, würde wir viel lieber Harley fahren. Während ihr Mac-Leute Vespa bevorzugt. Wir PCler mögen zudem Süßes, essen gerne bei McDonalds und trinken Pepsi. Dafür legen wir Mac-User etwas mehr Wert aufs Essen und trinken hin und wieder gerne einen guten Wein. …
Wie der Vergleich weitergeht? Lest selbst auf …
… Hunch Bloga

Ja, da freut sich die Hello-Kitty-Fraktion. Endlich gibt es die Katze auch als PC im schicken pinken Kätzchendesign. Den koreanischen Hello-Kitty-PC gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen als Intel Pentium E5700 oder E6700, mit 2 oder 4 GB RAM, 500 GB oder 2 TB Festplatte und einer Nvidia GeForce GT430 Grafikkarte. Kostenpunkt: schnurrende 90 Dollar.
Hello Kitty PC

Seit der iPad-Einführung 2010 besitzt Apple mittlerweile 90 Prozent des Marktes für Tablet-Computer. Wobei das iPad nicht unbedingt vergleichbar ist, mit dem was andere Hersteller gemeinhin als Tablet-PC bezeichnen. Denn iOS ist stabiler, sicherer, es gibt wesentlich mehr Programme und das Gesamtkonzept ist durchdachter als bei der Konkurrenz. Programmierer weltweit haben sogar mehr als 2 Milliarden Dollar mit Apps verdient. Das ist weitmehr als Tablet-Hersteller alleine mit der Hardware verdient haben. Doch jetzt versucht Apple mit dem iPad 2 noch eins draufzusetzen. Der neue Blockbuster unterscheidet sich im Gegensatz zum iPad 1 in der Dicke und bei den inneren Werten. So verfügt es über einen neuen 1 GHz Dual-Core-Prozessor, hat mehr Arbeitsspeicher und zwei Kameras für Videoaufzeichnungen und Facetime. Zudem gibt es einen Gyrosensor und einen Beschleunigungssensor sowie einen Umgebungslichtsensor. Natürlich an Board sind Wi-Fi, ein Kompass, GPS und UMTS. Das neue iPad 2 gibt es weiterhin als Wi-Fi und als Wi-Fi + 3G Variante mit Speicherkapazitäten von 16 bis 64 Gigabyte.
Apple