Es muss nicht immer ein heftiger PC mit Windows drauf sein. Wem Mac zu teuer und Windows-PC zu komisch ist, sollte sich mal den Trim-Silce von Compulab ansehen. Dieser handliche Desktop-PC verfügt über eine Dual-Core-ARM-CPU mit zwei Kernen und einer Taktfrequenz von bis zu 1 Gigahertz. Vollkommen ausreichend für sämtliche Anwendungen, denn statt mit einem schwerfälligen Windows, ist dieser Rechner mit einem leichten Linux ausgestattet. Zudem gibt es gleich zwei HDMI-Anschlüsse an Bord und eine 64 Gigabyte SATA-SSD. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören zwei SDHC-taugliche Card-Reader, vier USB-Ports, ein Gigabit-Ethernet-Adapter sowie ein WLAN 802.11n und Bluetooth. Und das Beste für alle Lüfter-geplagten User, dieses Gerät benötigt dank einer Leistungsaufnahme von nur 3 Watt über insgesamt 0 Lüfter. Also vollkommen leise – kein rauchen, kein brummen und kratzen von irgendeiner Festplatte. Ab April wird der Trim-Slice erhältlich sein.
Ist es Netbook? Ist es ein Tablet-PC? Nein, es ist das neue “Dell Inspiron DUO” und vereint gleich beide Welten in einem Gerät. Handlich als Touch-Tablet für unterwegs und stationär zu Hause als Netbook mit Tastatur. Das “Dell Inspiron DUO” verfügt über ein 10-Zoll-Display und Intels Dual-Core-Prozessor Atom N550. Doch wie man auf dem Video von SlashGear unschwer erkennen kann, ist “Windows 7 Premium” ziemlich schwerfällig und reagiert nur widerwillig auf Touchscreen-Eingaben. Schade, dass solch abgewandelte iPad-Konzepte zeigen, wie man es partout nicht machen sollte: schwerfällig, langsam, klobig und unpraktisch. Wann das Gerät und zu welchem Preis in den Handel kommen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Achtung, Achtung! Auch wenn es schwerfällt, gerade jetzt sollte man auf Windows-PCs keine unanständigen Dinge öffnen. Und schon gar nicht, wenn der Outlook-Anhang ein WMV-Anhang mit der Bezeichnung “This is The Free Dowload Sex Movies,you can find it Here” enthält. Denn wie Golem berichtet, grassiert derzeit ein böser Wurm, der, wenn er denn mal anklickt wird, direkt einen Trojaner inklusive Hintertürchen ins Windows installiert. Und falls man doch zu neugierig war und den Anhang anklickt hat, hilft nur das hier zur Stressbewältigung.
Denn PCs sind Blu-ray kompatibel, haben mehr Software und überhaupt. Mit diesen Worten startete Microsoft heute eine Kampagne für den PC. So kann man sich auf der Microsoft-Seite darüber informieren, dass PCs gut zum Arbeiten und auch gut zum Spielen sind. Microsoft schreibt auch, dass der Windows-PC gut mit Microsoft-Office kann und das man damit tolle Blu-rays sehen kann. Zudem ist es so, dass ein frisch ausgepackter Mac keinen Memory-Stick-Reader besitzt, keinen integrierten TV-Tuner hat und partout keine Blu-rays abspielen will. Ach ja, der Mac, so Microsoft, lässt sich auch nicht mit der Microsoft XBox 360 verbinden und das obwohl man ja auf der XBox hätte fantastische Blu-rays sehen können.
Tja, wie recht Microsoft hat. Es ist nun mal ein PC, auf dem PC-Dinge laufen und kein Mac – die PC-Programme laufen einfach besser und Windows 7 funktioniert so, wie man es seit Jahrzehnten von Windows gewohnt ist. Hatten wir schon Blu-ray erwähnt? Egal, denn PCs lassen sich hervorragend mit anderen PC verbinden und funktionieren sogar mit alten VGA-Monitoren. Computermäuse haben Tasten und Windows-Rechner gibt es in allen erdenklichen Farben, Formen und Preisen. Nicht so überteuert wie Apple-Rechner und nur in Weiß und Aluminium.
Man könnte fast glauben, dass Microsoft sich die gemächlichen Zeiten zurücksehnt. Ohne großartige Innovationen und bahnbrechende Produkte. Mit Menschen, die vor großen Flimmerkisten sitzen und zufrieden dicke klobige Mäuse über den Schreibtisch schieben. Menschen, deren Gesichter sich von blauen Bildschirmen erhellen und zum Feierabend den Virenscanner einschalten bevor es nach Hause auf die Couch und vor den Fernseher geht um eine Blu-ray in den Player zu schieben.
Macallan nennt Microsoft derzeit noch sein neues Userinterface für kommende Windows 7 Tablet PCs. Ob das Mac in Macallan eine witzig gemeinte Anspielung auf den Mac oder auf den portugiesisch Seefahrer Magellan mit Tippfehler ist, bleibt unklar. Doch ähnlich wie auf dem Zune von Microsoft und natürlich wie auf dem iPad von Apple lässt sich Macallan Windows 7 komplett mit dem Finger bedienen. Und obwohl das Video ein noch ziemliches ruckeliges Interface zeigt und eher aussieht wie eine 99 Cent App aus dem AppStore, wird es bestimmt nicht lange dauern, bis die ersten Geräte bei Lidl, Aldi und Co. in den Kisten zum Kauf bereitstehen.