Gerade Elektromusiker und Performer rund um den Globus schwören auf den Real-Time-Step-Sequencer Monome und seiner experimentierfreudigen Community. Genau wie im Open Source bei Software, basteln und programmieren etliche Musiker und Künstler für das Gerät. Sämtliche Schaltkreise und Anleitungen für den Selbstbau sind dabei frei zugänglich und ermöglichen somit die stetige Weiterentwicklung des Monome-Projektes. Selbst auf iPhone und iPad lässt sich mittels OSC, einer App und der Monome-Software musizieren und experimentieren.
Und gerade gestern hat das Mutterschiff des Monomes – der monome.org – eine von 100 Exemplaren limitierte Edition des “Summer Sixty Four” auf den Markt gebracht. Der Monome Summer Sixty Four ist komplett handgefertigt, besteht aus einem Walnussholz-Chassis und einer Aluminium-Front. Darin sind in einer 8 x 8 Matrix 64 selbstleuchtenden Buttons eingelassen. Je nach Musik- oder Video-Software interagieren die Buttons auf Knopfdruck. Das Monome 64 kostet rund 500 Euro und lässt sich direkt aus den USA über die Website bestellen.
Die Zeiten von Schuhkarton großen Videoprojektoren scheint nun endgültig vorbei zu sein. So stellt Aiptek mit dem Pocketcinema und dem Pocketcinema neue Projektoren im Kleinformat vor. Die Projektoren sollen gleichermaßen für Präsentationen als auch für Multimedia verwendbar sein. So verfügt zum Beispiel das kleinste Modell noch eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln, bei einem Bildformat von 4:3 und soll Projektionen von bis zu 65 Zoll ermöglichen. Selbst ein kleiner Lautsprecher ist eingebaut – zwar nur mit 0,5-Watt Leistung, aber ausreichend um seine letzen Urlaubsfilme der Verwandtschaft vorzuführen. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft sollen die ersten Geräte ab einem Preis von 350 Euro im Handel erhältlich sein.
Na? Wer weiß noch, was eine Schreibmaschine ist? Vor Jahrzehnten noch unverzichtbar, ist die Schreibmaschine heutzutage so gut wie ausgestorben und in den meisten Büros ausgerottet. Eine witzige und smarte Idee kommt von Mintpass mit dem “Mint Calculator The Typewriter”. Im Design und Funktion einer mechanischen Schreibmaschine kann man mit diesem Gadget rechnen, was die Typenhebel herhalten. Das Ergebnis wird sogleich auf Papier gepresst und erscheint bei Bedarf in einem kleinen LC-Display. Leider ist der “Mint Calculator” nur ein Designprojekt. Wann und ob diese Rechenmaschine in den Handel kommt, bleibt ungewiss.
Nikon präsentiert mit der “Coolpix S1000pj” die welterste Kamera mit integriertem Projektor. Mit dem Projektor ist es erstmals möglich seine fotografischen Werke auch ohne Fernseher oder Computer vorzuführen. Bei einer Bildschirmdiagonalen von 13 Zentimeter bis einem Meter und einer Helligkeit von 10 Lumen eignet sich die “Coolpix S1000pj” ideal für ausgedehnte Diaabende an der Wohnzimmerwand. Zudem besitzt die Kamera eine Auflösung von 12 Megapixel und verfügt über einen Verwacklungsschutz, Bildstabilisator und einer intelligenten Porträtfunktion. Ab Mitte September wird die Nikon “Coolpix S1000pj” im Handel erhältlich sein. Kostenpunkt: projizierte 400 Euro.