
»Schatz, hast Du den Herd abgestellt und die Fenster im Klo geschlossen?« Solche unangenehme Fragen hört man in der Regel dann, wenn man zum Beispiel seit Stunden im Flieger sitzt und sich gerade im Landeanflug auf die Urlaubsinsel befindet. Und damit der Urlaub nicht zum Albtraumurlaub wird, gibt es jetzt den “Camelot”. Dieses Türschloss lässt sich aus der Ferne via Internet fernsteuern und ermöglicht zum Beispiel Nachbarn oder Verwandte auch ohne Türschlüssel einen kontrollierten Eintritt in die Wohnung. Dabei wird jeder Zugang protokolliert und sogar via E-Mail versendet. Bis zu 19 verschiedene Zugänge können bereitgestellt werden. Konfiguriert wird das Internetschloss mit dem Internetbrowser. Kostenpunkt: verschlossene 300 Dollar.
Schlage

In der Politik finden Ablaufdiagramme nur wenig Beachtung. Um Regierungs- oder Herrschaftsstrukturen und deren Verbindungen dennoch einigermaßen verständlich auf´s Papier zu bekommen, bedarf es in der Regel schon etwas mehr als nur ein Stück DIN-A4-Papier. Denn nicht immer gelingt die Darstellung so anschaulich wie bei diesen (simplen) Regierungen.
via

Was zeichnet einen Geek am meisten aus? Er kennt sich mit allen aus, weiß alles besser und findet gefallen an Dingen, die für andere nur langweiliger Schmu sind. Das aber Geeks in der Regel keine Ahnung von Mode haben und auch sonst keinen Wert auf Äußerlichkeiten legen, ist Tatsache. Oder würden Sie freiwillig dieses T-Shirt mit einer aufgedruckten Explosivdarstellung eines iPhones anziehen? Ja? Dann heißt es schnell mit dem iPhone ins Internet gehen, bestellen, Twitter ansurfen und von MyFace einen Link auf das von Ihnen mit dem neuen “Exploded Phone T-Shirt” gedrehte YouTube-Video posten. Kostenpunkt: anziehende 20 Dollar.
EXPLODED PHONE!

Schon lange legen die meisten Discjockeys keine Schallplatten mehr auf. Stehen nächtelang vor ihren Turntables und schwitzen bei jedem Übergang und Plattenwechsel. Die DJs von heute besitzen in der Regel iPods oder MP3-Jukeboxen und lassen ihre vorgefertigten Playlisten auf Knopfdruck in die Lautsprecher der Tanztempel schallen. Doch ganz moderne DJs legen wieder selbst Hand an und justieren jeden Ton und Übergang bis ins Detail selber. Und dafür gibt es zum Beispiel professionelle DJ-Controller, wie dem “Hercules DJ-Control-Steel”. Angeschlossen werden kann der Mixer an jeden PC oder Mac und bietet zwei Decks, sechs Slider und 13 verschiedene Drehregler zum Justieren des Klangs oder zum Einspielen von Effekten. Doch Musik erhält der “DJ-Control Steel” natürlich weiterhin vom Rechner mit der passenden DJ-Software und üppigen MP3-Sammlungen. Kostenpunkt: beschallende 290 Euro.
Hercules

In den 80ern stellte man seinen Musikgeschmack mittels auf der Schulter getragene Gettoblaster öffentlich zur Schau. Vorteil: Die Dinger sahen gut aus und dienten zugleich als Meetingpoint für alle Homies. Nachteil: auf eine Kassette passte maximal 60 Minuten Rap- und Hip-Hop-Beats und die Dinger waren dermaßen Laut, dass man damit die gesamte Nachbarschaft beschallen konnte. Heutzutage übernehmen das in der Regel kleine quäkende MP3-Player-Handys mit Jamba-Monatsabo, deren Soundqualität einer chronischer Hypakusis mit fettiger Cerumen gleich kommt. Kids, die etwas mehr Würde bewahren wollen und deren iPod noch nicht aus dem Schulranzen geklaut wurde, sollten sich mal den “Mini Boombox iPod Speaker Pouch” ansehen. Denn diese kleine Boombox liefert nicht nur satten Sound, sondern sieht auch aus wie der legendäre Gettoblaster aus den Achtzigern. Kostenpunkt: schwerhörige 24 Dollar.
fredflare