Reiche Russen lieben Luxus wie unsereins Döner mit Zwiebeln. Doch was unsereins sich kaum leisten kann, ist in Russland der letzte Schrei: das Handy mit Gold und Prunk. Neben dem ganzen Prunk bietet das neue “Gresso Avantgarde Skeleton” ein Display aus Saphirkristall und ein Gehäuse aus Keramik. Und damit die Extraportion Gold nicht zu kurz kommt, besteht das Logo des Herstellers aus purem Gold und ziert dabei dezent aber aufdringlich die Rückseite des Handys. Wie über Geschmack, lässt sich ebenso über die inneren Werte nicht streiten. So werkelt im Inneren des “Gresso Avantgarde Skeleton” Windows Mobile 6 Standard, ein 2-Gigabyte-Speicherchip und eine 2-Megapixelkamera. Daneben gibt es USB, einen MP3-Player und ein paar Internetfeatures wie E-Mail, Outlook und Internetexplorer. Wer sich das Handy anschaffen möchte, sollte schleunigst den nächsten Flieger nach Moskau nehmen, denn die Auflage des “Gresso Avantgarde Skeleton” ist auf lediglich 15 Exemplare limitiert.
Kostenpunkt: russische 3999 Euro.
Neues aus Russland. Neues von den Art Lebedev Studios aus Moskau. Nachdem das schon jetzt legendäre “Optimus Maximus Keyboard” nach etlichen Monaten der Ankündigung nun doch käuflich zu erwerben ist, kündigen die kreativen Russen mit dem “Optimus Pultius” den kleinen Bruder des großen OLED-Keyboards an. Auch auf dem “Optimus Pultius” lassen sich alle Tasten frei belegen und mit den passenden Bilderchen bestücken, doch im Gegensatz zu der großen Tastatur, befinden sich auf dieser nur 15 Tasten. Wann das “Optimus Pultius” in den Handel kommt, ist derzeit ungewiss.
Erklären Sie mal einen Russen wie Google-Mail funktioniert. Und wenn schon nicht mit eigenen Worten, dann wenigstens mit diesem Video. Diesen wunderbare Spot hat die Werbeagentur Saatchi & Saatchi für Google Russland entwickelt.
Der in Russland gebürtige und in Kanada beheimatete Designer Alexei Mikhailov kreierte dieses Designkonzept eines möglichen Nachfolgers des alten Apple iPod shuffles und kombinierte es mit den Touchscreen-Funktionen eines iPhones in der Größe eines Feuerzeuges. Der iStick lässt sich, ganz so wie beim iPhone / iPod touch, nur mit einem Finger bedienen und bietet eine Navigation à la Coverflow. Ausgestattet soll der kleine Mediaplayer mit WLAN sein und sich einfach via iTunes befüllen lassen. Derzeit nur ein Designkonzept, aber dennoch eine interessante Lösung für den iPod der nächsten Generation.
Und wieder gibt es eine wunderbare Idee aus den russischen Art. Lebedev Studios. Diesmal das “Matryoshkus”. Für alle die mit Bits und Bytes so ihre Schwierigkeiten haben und in Form einer urtypischen russischen Matrjoschka. Aus Holz gefertigt, schlicht beschriftet, ineinander schachtelbar, eiförmig mit Talisman-Charakter. Kostenpunkt: ineinander gesteckte 28 Euro.