Blutslime

Blutschleim Slime

Ende der 1970er Jahre war Slime der Renner auf allen Schulhöfen. Damals galt es, andere Kids mit dem giftgrünen, zähflüssigen Schleim, der damals in einer kleinen, gleichfarbigen Mini-Mülltonne geliefert wurde, möglichst effektvoll zu erschrecken. Jetzt, gut 40 Jahre später, kommt Slime wieder. Diesmal wesentlich blutiger und geliefert in einer Blutkonserve. An der Faszination und Zähflüssigkeit hat sich über die Jahre nicht geändert. Kostenpunkt: schleimige 5 Dollar.

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Friedhof der Taschenrechner

Taschenrechner Retro Sammlung Friedhof

Statussymbole in deutschen Schulen waren Anfang der 80er Jahre nicht etwa die besten Sneaker oder teure Markenklamotten – nein, es waren oftmals Taschenrechner. In der Mittelschicht wurden bevorzugt Sharp und Casio-Modelle verwendet, während die Oberschicht mit ihren Texas Instruments Taschenrechner unter sich blieb. Eine fast unüberschaubare Auswahl an Taschenrechner aus den 70er- und 80er-Jahren gibt es jetzt auf Vintage Technology zu sehen. Darunter auch so vergessene Marken wie die Commodore- und Sinclair-Taschenrechner, die Radio Shacks, den unvergessenen Mustang und den Mr. Mus-i-cal von 1979 als Vorschau auf das Jahr 2000.

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Warnung der Datenschützer vor Google Street View Deutschland?

Google Street View Deutschland

Das Sommerloch könnte nicht spannender sein. Kaum kündigt Google seinen Online-Dienst Google Street View für Deutschland an, gehen Datenschützer, Bewohner und Politiker in die Vollen. Grund: es werden Aufnahmen von Straßen, Menschen und Hausfassaden ins Netz gestellt. Angeblich ein gefundenes Fressen für Einbrecher, streitende Nachbarn und profilierungssüchtige Datenschützer.

Doch kaum jemand bedenkt, dass Google Street View nur ein Blick in die Vergangenheit ist. Die Bilder sind in der Regel mehr als ein Jahr alt und zeigen nur dass, was man nicht sonst auch hätte sehen können. Bis auf schnöde Straßenstriche mit gepixelten Gesichtern vor Hausfassaden, die ein Einbrecher, wenn er denn da mal einbrechen wollte, längst live ausgekundschaftet hätte.

Doch was ist der Grund, warum so viele, teils unwissende, derart auf die Barrikaden gehen? Datenschützer sprechen von verletzten Persönlichkeitsrechten. Hat eine Straßenlaterne Persönlichkeitsrechte? Ein Stau zur Mittagszeit und eine graffitiverschmierte Fassade? Personen, so Google, sind eh verpixelt und nicht mehr zu erkennen. Wären Persönlichkeitsrechte verletzt, müsste an jedem Ortsschild eine Warntafel angebracht werden mit den Worten “Keine Fotoapparate erlaubt!”, über jeder Stadt müsste ein Flugverbot für Satelliten herrschen und mancherorts wird beim Ortsausgangsschild auf die Schweigepflicht hingewiesen. Telefonbücher mit Straßennamen dürften nicht mehr online einsehbar sein und Bilder von der letzten Gartenparty aus dem Online-Album entfernt werden.

Sein wir mal ehrlich, in einem Jahr schert sich kein Mensch mehr darüber, vielmehr schauen jetzt erboste Mitbürger gespannt auf Google Street View und fahren virtuell in den Urlaub, schauen sich ihr Urlaubshotel aus der Nähe an und Bookmarken das Haus der Oma. Kinder proben den virtuellen Gang zur Schule oder den kürzesten Weg zur Freundin. Einbrecher säßen monatelang vor dem Bildschirm, fahren Straßenzüge ab und ärgern sich irgendwann darüber, wie unsinnig Google Steet View für ihre Arbeit ist.

Gedanken sollte man sich erst dann machen, wenn Google plant, mit Nacktscannern und angeschlossenen RFID-Scanner die Städte zu fahren. Oder wenn Bilder von Überwachungskameras live in den Google-Dienst eingespeist werden, wenn Handyortungsdaten mit der Payback-Kundenkarte gekoppelt würden und man bei Verlust nach seiner Gesundheitskarte googlen könnte.

google street view deutschland – Google-Suche


Schmuggel-Gürtel für Schnapsfläschchen und so

Schmuggler-Gürtel für Schnapsflaschen

Seit der Prohibition an deutschen Schulen wird es für Schüler immer schwieriger Alkohol und sonstige Drogen mit ins Klassenzimmer zu schmuggeln. Auch an Flughäfen bedarf es schon einiges an Geschick, um explosive Flüssigkeiten mit an Board zu bringen. Auch wenn Ihre Absichten ganz profaner Natur sind und Sie während der Arbeitszeit mal gerne einen über den Durst trinken, ohne dass Ihre Kollegen davon Wind bekommen, sollten Sie sich mal diese Fußfessel mit Schnapsfläschchen-Halterung ansehen. Das “Bootlegger Mini Liquor Bottle Ankle Concealer” lässt sich unauffällig um die Fußfessel schnallen und ermöglicht das Transportieren von ganzen 6 Schnapsfläschchen gefüllt. Kostenpunkt: versoffene 10 Euro.

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Mütter mit Waffen

Während in den USA Mütter ihre Kinder anscheinend mit Waffen beschützen, wissen die meisten Eltern hierzulande nicht mal, ob ihr Kind in der Schule ist oder jemals war.