Nokia ist nicht gerade ein prädestinierter Hersteller von hochwertigen Smartphones. Eher deckt das Unternehmen den Markt für billig produzierte Handys ab – und das seit vielen Jahren mit großem Erfolg. Weniger Erfolg hatte Nokia bisher im Smartphone-Sektor. Die Konkurrenz war einfach zu schnell und innovativ. Doch jetzt startet Nokia mit einer Mischung aus Billighandy und Touchscreen-Phone einen neuen Versuch. Das “X3 Touch and Type” soll längst vergraulte Kunden zurück nach Finnland locken. In diesem Werbevideo wird das neue Handy Apple-mäßig in Szene gesetzt und zeigt, wie die Mischung aus Touchscreen und Tasten funktioniert. Neben dem althergebrachten Nokia-langweil-Design verfügt das X3 über eine 5-Megapixel-Kamera mit Digital-Zoom und über ein Radio. HSPA, WLAN 802.11n, Bluetooth 2.1 und MicroUSB-Anschluss gehören ebenfalls zur Ausstattung. Das Display besitzt eine Größe von 2.4-Inch und kann 262.000 Farben darstellen. Als Betriebssystem kommt das bereits in mehr 100 Millionen Telefonen eingesetzte und von Nokia entwickelte Series 40 zu tragen. Ob Series 40 heutigen Ansprüchen in Schnelligkeit und Zuverlässig gerecht wird, entscheidet letztendlich der Käufer. Das “Nokia X3″ wird ab demnächst im Handel erhältlich sein. Kostenpunkt: angetouchte 170 Euro.
So schön das neue iPhone 4 auch sein mag, aber zum freihändigen Telefonieren braucht man schon eine geschickte Kopf-Schulter-Koordination. Denn ist es gut möglich, dass einem das iPhone schnell mal zu Boden rutscht, wenn es zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt ist. Doch mit diesem Case – dem “Hippo” von Ark – sollen genau solche Ausrutscher endlich der Vergangenheit angehören. Das “Hippo” verwandelt förmlich das schlanke iPhone 4 in einen rutschfesten Handyklotz wie aus den 80ern. Zudem schützt das Case auch die außen liegende Antenne und vor groben Stößen. Ab dem 10.10.2010 wird das “Hippo” im Handel erhältlich sein. Kostenpunkt bisher unbekannt.
Als Steve Jobs vor einiger Zeit bei der Vorstellung des iPads zum ersten Mal über Micro-SIM sprach, dachte jeder: Herr Gott, was ist das denn schon wieder. Mittlerweile wissen wir, dass die Micro-SIM der kleinere Bruder der herkömmlichen SIM-Karte ist, die sogar in die winzigsten Geräte passt. Okay, im iPad hätte bestimmt auch eine alte SIM-Karte im großen ID-1-Format Platz gefunden, Steve wollte aber unbedingt die Micro-SIM darin sehen. Wie dem auch sei. Wer noch eine normale SIM-Karte sein eigen nennt und diese zum Beispiel im iPad betreiben möchte, musste bisher zwangsweise zur Schere greifen, um diese aufs neue Format zu schneiden. Doch jetzt gibt es mit dem Micro-SIM-Cutter das erste Schneidegerät zum bequemen Zurechtschneiden der Karte. Das Gerät funktioniert ähnlich wie ein Tacker und schneidet die SIM mit einem Hau zu einer Micro-SIM. Kostenpunkt: geschnittene 20 Dollar.
Telefonieren mit dem iPhone wie vor der Jahrhundertwende? So richtig mit Kabel und Hörer? Klar, mit dem “Desk Phone Dock” wird nun auch das möglich. Dieses Alleskönner-Dock ist sowohl Telefon, Ladestation und Verbindung zur Stereoanlage und zudem eine gelungene Symbiose zwischen klassischem Telefon und modernem iPhone. Leider ist das “Desk Phone Dock” derzeit nicht im Handel erhältlich.
Gleich drei neue stylische Headsets präsentiert Sony mit der “DR-Reihe”. Die Kopfhörer mit eingebautem Mikrofon und USB-Anschluss werden in Schwarz, Gold, Weiß, Pink, Silber und Rot erhältlich sein. Angestöpselt werden die Headsets an den USB-Port und ermöglichen somit Voice-of-IP-telefonieren über Skype, Sipgate, MSN und Co. Auch Gamer können die neuen Sonys zum Zocken verwenden. Wann und zu welchem Preis die Headsets erhältlich sein werden, steht noch nicht fest.