Endlich ist er da, die Beta des neuen Internet Explorers 9 für Windows. Seit Einführung des Windows-Standardbrowsers im Jahre 1995 hat sich auch im Hause Mircosoft einiges getan. Im Gegensatz zu den Versionen 5 bis 7, die nur bedingt internettauglich waren, lassen sich mit dem Internet Explorer 9 erstmals auch HTML5-Seiten im vollen Glanz betrachten. Selbst CSS3, SVG, DOM L2 und L3 sowie ICC-Farbprofile soll der neue Windows-Browser beherrschen. Für Microsoft ist der neue Downloadmanager der vermutlich der größte Schritt um sich vom Viren- und Trojaner-Scheunentor-Image zu befreien. Die neue Funktion soll Nutzer effektiver vor schädlicher Software schützen. Und genau wie die Konkurrenz bedient sich IE 9 sogenannter Tabs, damit lassen sich mehrere Seiten im Reiter öffnen. Jetzt wird sich zeigen, ob die neue Browserengine des Internet Explorer 9, auch in Sachen Geschwindigkeit und HTML-Kompatibilität wieder an Chrome, Firefox und Safari aufholen kann. Der Download der öffentlichen Beta ist kostenfrei und kann geladen werden über …
Achtung, Achtung! Auch wenn es schwerfällt, gerade jetzt sollte man auf Windows-PCs keine unanständigen Dinge öffnen. Und schon gar nicht, wenn der Outlook-Anhang ein WMV-Anhang mit der Bezeichnung “This is The Free Dowload Sex Movies,you can find it Here” enthält. Denn wie Golem berichtet, grassiert derzeit ein böser Wurm, der, wenn er denn mal anklickt wird, direkt einen Trojaner inklusive Hintertürchen ins Windows installiert. Und falls man doch zu neugierig war und den Anhang anklickt hat, hilft nur das hier zur Stressbewältigung.
Die Washington Post berichtet, dass Microsoft derzeit vermehrt Bot-Netze von russischen und chinesischen Hackern ankauft um in Zukunft gezielter Systemupdates – so genannte Patches – auch auf virenverseuchte Windows-PCs anzubieten. Microsofts offizielle Begründung zu diesen unter Fachleuten sehr umstrittenen Vorhaben lautet eindeutig: Wir sind seit mehr als 15 Jahren vollkommen überfordert mit der Übermacht der Virenversuchung unserer Produkte, deshalb haben wir uns zu diesem ungewöhnlichen Schritt entschlossen. Steve Ballmer fügt hinzu, dass täglich mehr als 150.000 weitere PCs infiziert werden und Microsoft über die bestellten Bot-Netze mehr Computer erreichen kann, als je zuvor. Details aus dem Vertrag mit den russischen Bot-Netz-Betreibern sind streng geheim, nur dass der Vertrag vorsieht, durch die Updates weder schon installierte Schadsoftware noch andere Hackerbestandteile von den Rechnern zu entfernen. Des Weiteren will das Softwareunternehmen aus Redmond auch an den Gewinnen der Hacker beteiligt werden, immerhin werden damit Milliarden Dollar jährlich eingenommen, so Ballmer CEO des Softwareunternehmens Microsoft, und daran will jetzt auch Microsoft endlich partizipieren. Das in diesen Tagen erschienene Patch für den Internet Explorer soll bereits erforderliche Softwarekomponenten für ein eigenes Microsoft-Bot-Netz implementiert haben. Über die genauen Kosten dieser Maßnahme will Microsoft nichts verraten.
Wenn man schon tagtäglich vergeblich gegen Heerscharen von Trojanern und Viren auf dem Windows-PC kämpfen muss, dann sollte wenigstens die Tastatur frei von Viren und Bakterien sein. Oder? Denn auf so mancher Tastatur stecken mehr Keime als in einer mit einem toten Hund eingewickelten Decke. Abhilfe gibt es jetzt mit der Vioguard-Tastatur. Diese Tastatur besitzt sogar eine eigene Waschanlage, die die Tastatur auf Knopfdruck mit Hilfe von ultraviolettem Licht klinisch reinigt. Kostenpunkt: klinische 900 Dollar.