The MicroSoft-Empire Strikes Back

Schon seit geraumer Zeit droht Microsoft, im Kampf gegen den übermächtigen iPod von Apple, die ultimative Wunderwaffe einzusetzen. Jetzt ist es soweit, pünktlich zum Herbst und zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft, lanciert Microsoft den “Zune“. Hergestellt wird der Player von Toshiba.

Vorab einige Specs des “Zune“:

• 30 Gigabyte Festplatte
• UKW-Radio
• 3“ QVGA-Display
• Wireless-Lan

Zudem kann der “Zune“, wie soll es anders sein, MP3s, AACs und WMAs abspielen, sowie Bilder darstellen und h.264 Videos abspielen.

Die Zune-Besitzer werden in Zukunft im Microsoft eigenen Music-Store Musikstücke kaufen oder via Flatrate abonnieren können. Zusätzlich gibt es ein Microsoft eigenes iTunes, das bei der Verwaltung der Files behilflich sein soll.

Einzigartig ist, dass man im Wireless-LAN Musikstücke und Bilder zu anderen Zune-Besitzern funken kann. Einziger Haken: die zugesandte Musik lässt sich in drei Tagen maximal dreimal anhören. Sämtliche Dateien sind vollgespickt mit DRM (Digital Rights Management“)-Funktionen und lassen sich nicht weiter kopieren. Und ob Microsoft es schafft, den “Zune“ gegen böse Angreifer und Viren aus dem Wireless-Lan zu schützen, wird sich ebenfalls zeigen.

Und ob der neue Player ein ebenso erfolgreiches Produkt wird wie die Apple-Player, entscheidet letztendlich das Marketing und natürlich der Kunde.

Jedenfalls hat Microsoft das Apple-iPod-Konzept so gut wie sie es konnten kopiert.

Zune